Tagesgeld Angebote » Anlagemöglichkeiten

Anlagemöglichkeiten

Autor: admin | Kategorie Allgemein |
21. April 2010

Wer so viel Geld übrig hat, dass er sich Gedanken darum machen muss, wie er es am besten anlegen kann, der kann bereits stolz auf sich sein. Denn zwar gab es eine Zeit lang Zinsen auf die Geldbeträge, die auf dem Girokonto lagern, mittlerweile haben die meisten Banken aber dieses Angebot aus ihren Konditionen genommen. Theoretisch könnte man also das eigene Geld auch unter der Matratze lagern – vom Zinssatz bleibt es sich gleich.

Aktien: hohe Rendite, hohes Risiko

Aktien sind Geschäftsanteile, die man als Privatmensch erwerben kann. Der eigene Gewinn ist stark von dem Erfolg des Unternehmens abhängig. Man kann demnach viel gewinnen, aber auch alles wieder verlieren. Aus dem Grund werden Aktien gern mit dem Prinzip des Glückspiels gleichgesetzt. Ganz so verallgemeinern kann man es nicht, doch man sollte tatsächlich nur in Aktien investieren, wenn man auf das angelegte Geld nicht angewiesen ist.

Bankangebote nutzen

Banken bieten dafür sicherere Anlagemöglichkeiten an. Zum einen gibt es das Tagesgeld. Bei diesem ist, wie beim Girokonto, das angelegte Geld jederzeit verfügbar. Teilweise wird eine extra EC-Karte für diesen Betrag herausgegeben, da man üblicherweise mit der normalen Karte nicht auf das Geld zugreifen kann. Ansonsten kann man per Online Banking alle Zu- und Abgänge regeln. Die Zinsen für das Tagesgeld sind zwar nicht hoch, liegen aber in einer Spannbreite von 0,40 Prozent bei der SEB Bank bis zu 3,20 Prozent bei Cortal Consors.

Noch mehr Rendite bietet das Festgeld. Doch das hat auch seinen Preis: der Anlagebetrag ist für einen bestimmten Zeitraum nicht antastbar. Wie lange, das wird bei Vertragsabschluss bestimmt. Danach richten sich auch die Zinsen. Sprich, wer einen längeren Anlagezeitraum von einem oder zwei Jahren wählt, kriegt danach einen höheren Zins ausgezahlt als bei einem Zeitraum von nur sechs Monaten. Kann man seine Finanzen so weit planen, dass man in dieser Zeit ohne das Geld auskommt, sollte man sich für das Festgeld entscheiden. Die Zinsen hier liegen zur Zeit zwischen einem und 4,70 Prozent. Ist man sich unsicher, ob es nicht doch in nächster Zeit dazu kommen könnte, dass eine größere Summe ausgegeben werden muss, beispielsweise für ein neues Auto, greift man lieber auf das Tagesgeld zurück.

Feste Zinsen

Bei beiden Anlagemöglichkeiten sind die Zinsen festgesetzt. Sollte also die Europäische Zentralbank (EZB) den Zins erhöhen, wirkt sich dies nicht auf das bereits angelegte Geld aus. Das kann ärgerlich sein, wenn in der Zeit die Zinsen steigen, aber natürlich auch erfreulich, wenn man noch den Punkt abgepasst hat, nach dem die Zinsen dann wieder fallen.

Grundsätzlich ist natürlich die Verzinsung ein ganz wichtiger Punkt, wie bei Krediten selbstverständlich auch. Hier sollte man sich danach richten, wie hoch die eigene Risikobereitschaft ist. Wer hohe Rendite mit hohen Zinsen erreichen will, der muss eben das Risiko eingehen, dass die Zinsen auch mal wieder fallen können und man somit nicht sein Ziel erreicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, der wählt deshalb die feste Verzinsung. Natürlich ist hier die Rendite insgesamt gesehen nicht so hoch, als wenn man sich auf das Risiko einlässt, aber man bekommt sie wenigstens in jedem Fall. Hier sollte man sich gut überlegen, wofür man das Geld später mal einsetzen will.

Wer mit dem Geld etwas finanzieren möchte, sei es die Anzahlung für ein Eigenheim, die Hochzeit oder ähnliche teure Dinge, der sollte sich mit der festen Verzinsung anfreunden, da diese zumindest sichere Ergebnisse liefert. Wer mit dem Geld allerdings nicht rechnen muss, sondern damit eventuell einen Urlaub oder ähnliches finanzieren möchte – sofern es klappt – der kann natürlich das Risiko eingehen, wenn er will.