Private Banking und sein geheimnisvolles Image

Wohl die meisten von uns haben schon einmal den Begriff „Private Banking“ gehört. ?Aha, wieder ein solcher englischer Ausdruck?, werden sie sich gesagt haben und deshalb bemühten sie sich auch nicht weiter um dessen Aufklärung. Ihre Reaktion ist nicht verwunderlich, denn das Private Banking betrifft tatsächlich nicht den Normalverbraucher. Seine Verwendung in englischer Sprache indessen ist notwendig, weil das Private Banking weltweit Anwendung findet und die internationale Bankensprache ist nun einmal Englisch.

Das Private Banking entstand aus der Situation heraus, dass es immer mehr vermögende Menschen gab, die von den Banken eine exponierte Betreuung erwarteten. Selbstverständlich waren sie auch für die Banken im Gegenzug die besonderen Kunden, denen mehr Aufmerksamkeit, weit über das Massengeschäft hinaus, gewidmet werden sollte. Dies war eine kaufmännische Entscheidung, wie sie nur allzu verständlich ist. Anfangs blieb das Private Banking den Privatbanken vorbehalten. Längst haben jedoch alle großen Banken und Sparkassen dieses Geschäftsfeld für sich erschlossen. Heute gilt allgemein, dass ein Kunde Zugang zum Private Banking erhält, wenn sein frei anlegbares Vermögen mindestens eine Million Euro beträgt. Die Konkurrenz der Kreditinstitute untereinander hat jedoch dazu geführt, dass oftmals bereits ein flüssiges Kapital von 100.000 Euro ausreichend ist, um als besonders wichtiger Kunde im Private Banking betreut zu werden. Sucht ein Kunde als Beispiel ein Private Bank in Linz, findet er Bankhäuser, Sparkassen, Regionalbanken und internationale Banken zu Auswahl.

Weshalb nimmt ein Kunde den Service des Private Banking in Anspruch?

Für jeden Bankkunden ist heute mehr oder weniger überschaubar, wie er sein Angespartes möglichst lukrativ erhalten und vermehren kann. Ist jedoch ein Vermögen vorhanden, welches den Zugang zum Private Banking ermöglicht, sind zu dessen Verwaltung die Experten gefragt und die sind nun einmal bei den Banken zu finden. Sie entwickeln für jeden dieser Kunden ein auf ihn speziell zugeschnittenes und optimiertes Vermögensmanagement. Dazu gehören die Auswahl entsprechender Anlageformen, die Risikobewertung und selbstverständlich auch die Verfolgung der Bonität des Kunden. Schließlich sollen dieser Vermögensaufbau sowie dessen Verwaltung und Sicherung nach einem Finanzplan verlaufen, der realistisch ist. Zumeist umfasst dieser das gesamte Lebensumfeld des Kunden. Dieses Vermögensmanagement beinhaltet eine ständige Betreuung und regelmäßige Aktualisierung seiner finanziellen Verhältnisse und Perspektiven und setzt großes gegenseitiges Vertrauen und Seriösität voraus. Jeder, der sich für das Private Banking Linz interessiert, wird also zunächst mehrere Angebote testen. Erst dann wird er sich für das Vermögensmanagement entscheiden, bei dem ihm sowohl die monetären Vorgaben als auch das kompetente Auftreten seines zukünftigen persönlichen Beraters ein sicheres Gefühl geben.

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