Sichere Quelle: Flugzeugfonds als Alternative zum Tagesgeld

Durch den rekordverdächtigen Tiefstand bei den Zinsen fürs Tagesgeld suchen immer mehr Anleger nach Alternativen, die eine bessere Rendite versprechen. Eine eher wenig bekannte Investitionsmöglichkeit, die zugleich eine hohe Sicherheit verspricht, stellen die sogenannten Flugzeugfonds dar, denn geflogen wird immer. Wir stellen Ihnen das Modell Flugzeugfonds vor.

Was sind Flugzeugfonds?

Bei einem Flugzeugfonds legen Investoren ihr Geld gemeinsam an, um den Kauf eines neuen Flugzeuges zu finanzieren, das dann an eine Airline vermietet oder verleast wird. Durch die Leasingraten erhalten die Investoren ihr Geld samt Zinsen zurück. Eine gute Quelle für Flugzeugfonds sind spezialisierte Investmentbanken, die entsprechende Kontakte pflegen.

Die Laufzeit eines Flugzeugfonds ist relativ lang und die Mindestbeteiligung hoch, doch dafür sind auch die Ausschüttungen entsprechend hoch und vor allem sicher. Sehr attraktiv ist beispielsweise der aktuelle Flugzeugfonds, der zur Investition in einen neuen A380-Airbus einlädt, der für zehn Jahre an die Fluggesellschaft Singapore Airlines geleast wird. Bei Singapore Airlines handelt es sich um eine der besten und renommiertesten Airlines der Welt, deren Drehkreuz Changi Airport in Singapur einer der wichtigsten Flughäfen der Welt darstellt. Von hier fliegt Singapore Airlines mit dem A380 nach Europa, Australien und sogar bis nach Nordamerika. Für Investoren bedeutet der Flugzeugfonds eine sichere Quelle für üppige Renditen: Die Ausschüttung bei diesem Fonds beträgt nach 15-jähriger Laufzeit 220,16 %.

Was muss bei Flugzeugfonds beachtet werden?

Keine Investition ist zu 100 % risikofrei – das gilt natürlich auch für Flugzeugfonds. Daher sollte vor der Investition immer geprüft werden, welche Airlines am entsprechenden Fonds beteiligt sind. Eine gute Quelle für diese Information sind die Faktenblätter und Emissionsprospekte, die im Internet heruntergeladen werden können und die in jedem Fall sorgfältig durchgelesen werden sollten. Bei renommierten Airlines, die teilweise sogar in staatlichen Händen sind, können Sie Ihr Geld sicher anlegen. Dazu gehören die meisten asiatischen Airlines wie Singapore Airlines, Malaysia Airlines oder Thai Airways, die renommierten Airlines der arabischen Golfstaaten wie Emirates, Etihad oder Qatar Airways und die meisten europäischen Airlines. Dass jedoch auch in Europa immer ein gewisses Restrisiko besteht, bewiesen die Pleiten von großen Airlines wie der belgischen Sabena und der Schweizer Swiss.

Vorsicht bei Charter- und Billigfliegern

Ein höheres Risiko besteht, wenn die Leasingverträge mit jungen Charter- und Billigfluggesellschaften abgeschlossen werden, deren Marktpotenzial mit vielen Risiken behaftet ist. Zwar ist der große Boom der Low-Coast-Airlines mittlerweile vorbei, doch noch immer gibt es junge Existenzgründer, die mit zwei bis drei geleasten Flugzeugen in einen heiß umkämpften Markt einsteigen wollen und dort häufig scheitern. Eine gute Quelle für Informationen zu verschiedenen Airlines sind Fachzeitschriften der Airline-Welt und Wirtschaftsmagazine.

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