Schulden loswerden mit System

11.05.2012 admin Schulden 0 Kommentare

Mit einem Vergleich oder dem Privatinsolvenzverfahren können Privatpersonen ihre Schulden loswerden und wieder schuldenfrei leben!
Jedem Anleger, der auch einmal größere Risiken eingeht und Investitionen mit Krediten finanziert, kann es passieren, dass er plötzlich das aufgenommene Geld nicht zurückzahlen kann. In dieser Situation gibt es grundsätzlich zwei Wege, auf denen man die Schulden loswerden kann, der Vergleich mit den Gläubigern oder die Privatinsolvenz.

Schulden loswerden mit einem Vergleich

Schulden loswerden

© iStockphoto/Thinkstock

Wenn es irgendwie möglich ist, sollte immer diese Lösung bevorzugt werden. Dabei werden alle Gläubiger gebeten, auf einen Teil ihrer Ansprüche zu verzichten. Für die Restbeträge wird dann ein Zahlungsplan aufgestellt. Besonders gute Aussichten bestehen, dass man auf diese Art die Schulden loswerden kann, wenn zum einen die Verbindlichkeiten nicht zu hoch sind und zum anderen den Gläubigern nennenswerte Quoten auf ihre Forderungen gezahlt werden können. Betroffene bitten diesbezüglich auch oft Verwandte und Freunde um Unterstützung. In vielen Fällen ist es sinnvoll, einen Rechtsanwalt zu beauftragen, wenn man mit einem solchen Vergleich die Schulden loswerden möchte. Denn erfahrungsgemäß sind die Gläubiger eher bereit, mit einem Juristen als mit dem Betroffenen selbst zu verhandeln. Insbesondere können Rechtsanwälte die Gläubiger häufig davon überzeugen, dass sie bei einem Vergleich mehr Geld zu erwarten haben als bei einer Privatinsolvenz.

Die Privatinsolvenz als letzte Option

Wenn man mit einem Vergleich nicht die Schulden loswerden kann, weil die Gläubiger nicht zu ausreichenden Zugeständnissen bereit sind, oder die zu zahlenden Summen zu groß sind, bleibt nur die Privatinsolvenz. Allerdings ist dies ein sehr langwieriges Verfahren, es dauert mindestens sechs Jahre, bevor die Restschuldbefreiung ausgesprochen werden kann. Wenn man auf diese Weise seine Schulden loswerden möchte, sollte einem auch bewusst sein, dass man während dieser Wohlverhaltensperiode mit dem Existenzminimum auskommen muss. Alle Einnahmen, die über den Pfändungsfreigrenzen liegen, sind an die Gläubiger abzuführen. Außerdem erfolgt immer ein Eintrag bei der Schufa, wenn man diesen Weg wählt, damit man seine Schulden loswerden kann. Dieser macht dann für einige Zeit Kreditaufnahmen nahezu unmöglich.

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