Kostenloses Girokonto – Wie und wo?

24.04.2012 admin Girokonto 0 Kommentare

Mit einem Tagesgeldkonto allein kann man nicht leben. Vielmehr dient es dazu, mittels Zinsen Gewinn zu erzielen. Zwar kann man täglich über das Konto verfügen, dabei sei jedoch gesagt, dass man hierbei keine Barauszahlung am Automaten abwickeln kann. Das Geldabheben stellt sich als komplizierter heraus. In jedem Fall benötigt der Besitzer neben seinem Tagesgeldkonto auch ein entsprechendes Girokonto, welches als Referenzkonto dient. Hiermit kann man überweisen, per EC-Karte zahlen und regelmäßig Geld abbuchen. Doch das Führen eines solchen Kontos kann Geld kosten und Teile des Ersparten wieder nehmen. Doch muss das sein oder gibt es Lösungen, um die lästigen Gebühren zu umgehen?

Hand in Hand: Tagesgeld- und Girokonto

Wer sich bereits ein Tagesgeldkonto angeschaffen hat, weiß um die Vorzüge und Nachteile der Spareinlage. Über ein solches Konto kann man zwar täglich frei verfügen, jedoch sollte bedacht werden, dass man die gesamten Inhalte nicht innerhalb weniger Minuten abheben kann. Wer die Ersparnisse seines Tagesgeldkontos benötigt, der muss zunächst den erforderlichen Betrag auf sein Girokonto überweisen. Es kann nun zwei bis drei Tage dauern, bis man sein Geld in den Händen hält. Weiterhin ist es nicht möglich von seinem Tagesgeldkonto Überweisungen durchzuführen, weswegen ein Girokonto unerlässlich ist. Doch der Nachteil eines solchen Kontos ist es, dass es oftmals hohe Gebühren verschlingt. Wer sich schlaumacht, kann hierbei zusätzlich sparen!

Kostenloses Girokonto?

Viele Banken verlangen eine monatliche Gebühr, welche zwischen circa 4 und 6 Euro liegen kann. Doch wie kann ein Sparfuchs diese Kosten umgehen? Ein Bankwechsel ist hierbei zumeist die Lösung, da vielerlei Banken auch ein kostenloses Girokonto zur Verfügung stellen. Hierbei werden jedoch auch Forderungen an Sie selbst gestellt. So wird beispielsweise von der Postbank oder der Targo Bank ein festgelegter, monatlicher Geldeingang gefordert. Wer also jeden Monat eine Einzahlung von mindestens 1.000,- Euro vorweisen kann, der erhält bei der Postbank ein kostenloses Girokonto und obendrein ein Tagesgeldkonto dazu – natürlich inklusive. Hiermit kann man also gleich doppelt punkten. Auf das Tagesgeld gibt es dann satte 1,5%. Ebenfalls 1.000,- Euro Geldeingang monatlich verlangt die DAB-Bank. Dort erhält der Kunde gleichermaßen ein Tagesgeldkonto, auf das es dann 2,75% gibt.

Girokonto für lau – Ohne Wenn und Aber

Wer nun nicht so viel Geld verdient und sich monatlich mit weniger zufrieden geben muss, dem soll ein kostenloses Girokonto jedoch nicht verwehrt bleiben. Ohne große Forderung und Mindestgeldeingang kann man sich hier ein Konto einrichten lassen, welches natürlich kostenlos genutzt werden kann. Eine Einschränkung sollte man jedoch immer bedenken: Große Banken, welche Gebühren verlangen, besitzen zumeist auch mehr Geldautomaten, als andere Filialen. Wer also oft und gerne den Geldautomaten nutzt und diesen möglichst überall vorfinden will, der sollte sich einen Bankwechsel noch mal durch den Kopf gehen lassen. Ein Zusammenschluss namens „Cash Group“ ermöglicht es jedoch auch den kostenlosen Girokontobesitzern an circa 9.000 Automaten und 1.300 Shell-Tankstellen Bargeld abheben zu können.

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