Tagesgeld für Kinder

02.02.2012 admin Allgemein 2 Kommentare

Die ersten Taschengeldkonten mit elektronischen Bankkarten waren eine kleine Sensation. Die Konten mit speziellen Konditionen sollten den Kindern den Umgang mit Geld und die Funktionsweise eines Kreditinstitutes näher bringen. Heute gibt es auch noch ganz andere Sparmöglichkeiten, die den Sprösslingen einerseits die Finanzwelt klarer machen und andererseits auch echte Sparvorteile garantieren.

Das Tagesgeldkonto für den Stammhalter

Die Informationsportale im Internet werden von Eltern immer wieder gefragt, ob ihre Kinder auch ein Tagesgeldkonto eröffnen können, um so dessen zusätzlichen Sparerfreibetrag nutzen können. Prinzipiell besteht diese Möglichkeit durchaus, doch man sollte sich über etwaige Tagesgeldangebote bei der jeweiligen Bank vorab informieren, weil es doch das eine oder andere Kreditinstitut gibt, das diesen speziellen Service für Minderjährige nicht anbietet. Weitere Infos zum Tagesgeld für Kinder auf sparkonto.org kann man sich ansehen und sich über die Konditionen und die verschiedenen Anbieter informieren. Bei dem Abschluss eines Tagesgeldkontos gibt es immer ein paar Dinge, auf die man besonders achten sollte. Zum einen muss natürlich immer erst eine Zustimmungserklärung von den Eltern abgegeben werden, damit für das noch minderjährige Kind das Konto überhaupt eröffnet werden kann. Die einzelnen Kreditinstitute haben dabei Vorgehensweisen, die voneinander leicht abweichen können. Die Zustimmungserklärung muss aber immer durch die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten auf einem formellen Dokument erfolgen – entweder ist damit der eigentliche Kontoantrag oder eine spätere Erklärung gemeint. Eine andere Sache, die bei der Eröffnung bedacht werden muss, ist die Vorlage der Personalausweise und der Geburtsurkunde des Kindes. Bei der Eröffnung des Kontos müssen dann im Rahmen des Postident-Verfahrens sowohl die Personalausweise der Eltern als auch der Ausweis oder die Geburtsurkunde des Kindes vorgelegt werden. Vereinzelt gibt es auch Banken, die das Legitimationsverfahren sehr einfach halten. Bestenfalls unterschreiben die Erziehungsberechtigten einfach zusammen auf dem Kontoeröffnungsantrag und legitimieren sich später ganz unkompliziert über das Postident-Verfahren. Bevor es allerdings so weit ist, muss man sich natürlich erst einmal über die verschiedenen Angebote informieren.

Den besten Anbieter finden

Die Entscheidung, welches Tagesgeldkonto nun das Richtige ist, wird natürlich in erster Linie an den Zinsen festgemacht. Die Zinsrechner, die es im Internet mittlerweile zuhauf gibt, können darüber relativ schnell Auskunft geben und auch die Stiftung Warentest nimmt die Banken in regelmäßigen Abständen unter die Lupe. Anhand dieser Informationen wird einem die Entscheidung vielleicht ein wenig leichter fallen. Übrigens können sich Eltern, deren Sparerfreibeträge bereits aufgebraucht sind, die grandiose Idee, ein Tagesgeldkonto auf den Namen ihres Kindes zu eröffnen, um dessen Freibetrag ebenfalls zu nutzen, gleich wieder abschminken. Das Ganze geht nämlich nur so lange gut, wie es nicht vom Finanzamt bemerkt wird. Und dann gibt es Ärger!

2 Kommentare
  1. Eva sagt:

    Ein Tagesgeldkonto für Kinder ist bestimmt eine gute Idee.
    Meine Kinder sind noch recht klein und bekommen immer wieder Geld von Verwanten und Bekannten geschenkt. Werde mir mal näher ansehen welche Zinnssätze es hierfür gibt.
    Danke für den Beitrag
    Eva

  2. Miriam sagt:

    Gerade für Kinder als Geldanlage absolut geeignet =)

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