Investitionen in die Nachhaltigkeit

27.01.2012 admin Richtig anlegen 0 Kommentare

Es stimmt zwar, dass Nachhaltigkeit generell auf dem Vormarsch ist und sich gerade in Deutschland viele Unternehmen diesen Begriff auf ihre Fahnen schreiben, doch trotz Finanzkrise, Korruptionsvorwürfen und Misswirtschaft kommt der Markt für nachhaltige Geldanlagen nur sehr langsam in Fahrt. Doch woran liegt das und wie sehen die Prognosen für die Zukunft aus?

Der Markt scheint noch nicht bereit

Vorhandenes Interesse ist noch nicht gleichzusetzen mit einer tatsächlichen Nachfrage. Das gilt momentan auch für den Markt der nachhaltigen Geldanlagen. Zwar scheint bei vielen Anlegern das Interesse geweckt, doch das Gütesiegel für das reine Gewissen scheint dem Gros für eine Investition einfach noch nicht Anreiz genug zu sein. Euphorische Medienberichte und der Glaube an den gesunden Menschenverstand geben eigentlich Grund zu der Annahme, dass diese Anlageform stärker genutzt werden müsste, doch noch ist die Nachfrage vergleichsweise gering. Mit einem Gesamtvolumen von aktuell circa 57 Milliarden Euro bilden die nachhaltigen Investitionsmöglichkeiten wie schon im vergangenen Jahr eher noch einen Nischenmarkt. Müßige Kundenberater scheuen das Thema zudem oft wegen des hohen Beratungsbedarfes. Dabei können interessierte Kunden sich heutzutage doch jederzeit über jede Anlageoption vorab im Internet informieren, um auszuloten, welche Investitionen sich für sie lohnen könnten. Auf der Seite http://www.vermögen.de finden gewiefte Anleger etliche Informationen über Märkte und Möglichkeiten der Finanzbranche. Egal, ob man sein Vermögen nun sicher anlegen, effektiv vermehren oder clever verwalten möchte – hier findet man bestimmt viele hilfreiche Tipps, Hinweise und Hilfen. Doch wenn den Anlegern doch sämtliche Informationen zur Verfügung stehen und die Ereignisse der letzten Jahre ganz klar in die Richtung der nachhaltigen Anlagemöglichkeiten weisen, warum nimmt der Markt dann eigentlich trotzdem so langsam Fahrt auf? Scheinbar gibt es dafür mehrere Gründe!

Warum kein schnellerer Wandel?

Nachdem es scheinbar in jedem Jahr eine neue Finanzkrise gibt und sich das unverantwortliche Gebaren vieler Kreditgeber als abschlägig erwies, fordern viele Anleger vor allem Sicherheit und Wertbestand. Die Gier, die in unseren Genen einprogrammiert ist, macht uns schlussendlich doch ein schlechtes Gewissen und reuig schichten viele private Investoren ihre Prioritäten um. Die höchstmögliche Rendite ist aus diesem Grund nicht mehr das Hauptziel der meisten Investoren und der Trend in Richtung Nachhaltigkeit ist auf jeden Fall spürbar. Dass es nur schleppend vorangeht, liegt vermutlich auch an der allgemeinen Verunsicherung. Nach Meinung der Experten ist ein weiterer Grund die teilweise doch sehr verwirrende Begriffsvielfalt auf diesem Sektor. Kürzel wie „ESG“, „SRI“, „CSR“, „PRI“ und „SI“ schrecken die Anleger eher ab. Der Markt müsste einfach noch etwas transparenter werden, um für den durchschnittlichen Anleger interessant zu sein! Weitere Informationen zum Thema finden unsere Leser auf http://www.vermögen.de.

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