Onlinekredite oder klassische Bankberatung: Vor- und Nachteile

07.12.2011 admin Allgemein 0 Kommentare

Geschäfte mit der Bank kann man wie gewohnt vor Ort in der Filiale tätigen, aber auch zu einem beträchtlichen Teil online. Letztendlich ist es Geschmacksache, welchen Weg man wählt, denn beide haben Vor- und Nachteile.

Der Onlinekredit: Schnell und einfach

 

Im Internet findet man bei fast jeder größeren Bank die Möglichkeit vor, einen Kredit aufzunehmen. Man gibt dazu lediglich die eigenen Daten in ein Formular ein und wartet auf die Bestätigung. Die Bank zieht automatisch eine Schufa-Auskunft und entscheidet auf Basis verschiedener Einträge, ob sie Interesse an der Zusammenarbeit haben. Die Antwort erhält man in der Regel recht schnell und das weitere Vorgehen findet ebenfalls größtenteils online statt, was die Sache sehr bequem macht. Der Nachteil besteht darin, dass man bei schlechter Schufa-Auskunft üblicherweise dem Bankberater erklären könnte, wie diese zustande kommt, und dieser kann dann immer noch nach eigenem Ermessen entscheiden, ob er eine Ausnahme macht. Online besteht diese Möglichkeit nicht, die Entscheidung ist endgültig und findet so auch für kurze Zeit Eingang in die Schufa-Auskunft. Man könnte höchstens die Bank anrufen und nach den Gründen für die Entscheidung fragen; revidieren dürfen die Mitarbeiter am Telefon sie aber meistens nicht und man wird gebeten, dafür doch in die Filiale zu kommen. Die Auswahl an Finanzdienstleistern im Internet ist groß und nicht alles sind seriös.


Die klassische Beratung: Kein Risiko

Die herkömmliche Beratung hat den Vorteil, dass man von Angesicht zu Angesicht mit einem Bankberater spricht und alle Fragen loswerden kann, die man hat. Viele Fragen ergeben sich auch erst im Gespräch und man bekommt diese dennoch umgehend beantwortet, wenn man möchte. Es gibt auch heute noch Kunden, die in wichtigen Angelegenheiten wie einem Kredit die Nähe zum Bankberater schätzen und lieber nichts online erledigen wollen, nur weil das schneller geht. Sie sind lieber auf der sicheren Seite und lernen den Menschen bereits früh kennen, an den sie sich wenden müssen, wenn sie Fragen oder Probleme bekommen. Der kleine Nachteil besteht darin, dass man vor Ort auftauchen muss und vielleicht nicht sofort einen Termin bekommt. Ein direktes Gespräch mit dem Berater bedeutet für einige Kunden auch eine gewisse Belastung, wenn sie beispielsweise auf negative Schufa-Einträge angesprochen werden, die ihnen unangenehm sind. Doch über diese kann man wenigstens sofort reden und erklären, wie sie zustande kamen – vielleicht drückt der Berater noch einmal ein Auge zu.

Der richtige Weg

Letztendlich sollte jeder selbst entscheiden, welchen Weg er wählt. Es spricht absolut nichts dagegen, einen Onlinekredit zu beantragen, wenn man weiß, dass er durchgehen wird und dass es kaum zu Schwierigkeiten kommen dürfte, für die man einen Bankberater braucht. Und auch wenn – man wird einem Fachmann zugeteilt, der die Situation gut meistert. Manche Personen wollen aber auch den Kontakt zu einem echten Menschen, wenn Sie so wichtige Entscheidungen treffen – das gibt ihnen Sicherheit und sie fühlen sich einfach besser damit.


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