Geldanlage mit dem Online Broker

25.11.2011 admin Richtig anlegen 0 Kommentare

Die Krise und ihre Ursachen scheinen vergessen und die meisten Kreditinstitute raten den Anlegern wieder ganz unverblümt zu Risikogeschäften. Zu den positiveren Auswirkungen des schnellen Vergessens gehört aber auch die wachsende Bereitschaft der Deutschen, wieder in Wertpapiere zu investieren. Allerdings hat sich das Anlageverhalten verändert: Während das Interesse an einzelnen, risikoreichen Aktien abnimmt, wächst die Zahl der Anteilsbesitzer von Investmentfonds mit einer entsprechenden Risikostreuung. Außerdem lässt sich beobachten, dass die Zahl der Nutzer von Online Brokern rasant zunimmt.

Die Lehren wurden gezogen

Seit der Finanzkriese haben die meisten Sparer in Deutschland ihr Anlageverhalten geändert und wenden sich seitdem zunehmend vom Kauf einzelner Papiere ab. Stattdessen erwerben sie verstärkt Anteile an Aktien- bzw. gemischten Investmentfonds, damit die potenziellen Verlustrisiken zu jeder Zeit überschaubar bleiben. Die Zahl der Online Broker stieg zudem in den letzten Monaten signifikant an. Fonds scheinen für die meisten Anleger eine sicherere Anlage zu sein und die aktuellen Kursschwankungen verstärken diesen Trend zusätzlich.

Erholung nach den Kursstürzen

Nachdem in dieser Woche die deutschen Aktienkurse überraschend tief sanken, erwarten die Broker nun eine leichte Erholung der Kurse. Selbst Laien wissen, dass man eine Aktie optimalerweise bei einem Tiefststand einkaufen sollte und so rechnen die meisten Branchenbeobachter damit, dass die Zahl der Aktionäre in den nächsten Tagen und Wochen wohl zunehmen könnte. Zusätzlich rechnet man damit, dass einige deutsche Autobauer in naher Zukunft ein deutliches Umsatzplus verbuchen könnten und damit ebenfalls zur Genesung des deutschen Aktienmarktes beitragen. Vor allem auf dem US-Markt konnten sie sich in diesem Jahr besonders gut behaupten. VW war Spitzenreiter mit einem Absatzplus von fast 40 Prozent. In Deutschland sieht die Sache noch etwas anders aus, müssen die Hersteller hierzulande ihre Kunden doch noch immer mit sehr hohen Rabatten locken. Die Lage in den USA ist natürlich auch äußerst instabil und kann sich jeder Zeit ändern. Die US-Konjunktur hat zuletzt wieder etwas Tritt gefasst, doch was den Arbeitsmarkt betrifft, sehen viele Experten immer noch schwarz. Genau darüber zerbricht sich dieser Tage auch die US-Notenbank ihren Kopf, die gerade ihre Zinsentscheidung publik machen will.

Das Reform-Versprechen

In Europa häufen sich indes auch die Probleme. Die zunächst geplante und anschließend wieder verworfene griechische Volksabstimmung hat die Börsen weltweit erschüttert. An der Wall Street gaben die Kurse daraufhin deutlich nach. Die Reformversprechen, die unter anderem vom scheidenden italienischen Staatsoberhaupt Silvio Berlusconi gemacht wurden, scheinen vielen Finanzexperten unrealistisch. Aus diesem Grund ziehen aber auch immer mehr private Geldgeber den italienischen Banken ihr Geld ab – eine Bewegung in die völlig falsche Richtung.

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