Tagesgeld als sicherer Vermögensschutz

15.03.2011 admin Richtig anlegen 0 Kommentare

Der starke Anstieg der Preise für Energie und Rohstoffe hat bei vielen Verbrauchern die Angst vor der Stabilität des Euro sowie vor einer drohenden Inflation geweckt. Besonders Anleger fürchten um ihre finanziellen Rücklagen und ziehen daher verstärkt in Betracht, in inflationssichere Sachwerte wie Immobilien oder Gold zu investieren. Doch auch die Anlage auf einem Tagesgeldkonto halten viele Finanzexperten für eine sinnvolle Maßnahme zum Schutz vor der Entwertung der eigenen finanziellen Ressourcen.

Private Anleger geraten seit jeher in Furcht, wenn eine Geldentwertung droht. Auf einer Seite wie censum.de begeben sie sich auf die Suche nach qualifizierter Finanzberatung. Um ihre Finanzen zu sichern, investieren die Anleger in Zeiten drohender Inflation verstärkt in sichere Kapitalanlagen wie Wohnimmobilien oder Gold. Was dabei jedoch oft außer Acht gelassen wird: auch ein gut verzinstes Tagesgeldkonto bietet Schutz vor Inflation und Geldentwertung.

Tagesgeld-Zinssatz höher als Inflationsrate

Auf einem Tagesgeldkonto sind die eigenen Ersparnisse relativ krisensicher vor Geldentwertung geschützt. Denn in den vergangenen zehn Jahren lag der durchschnittliche Zinssatz für Tagesgeldkonten in den meisten Fällen über der jeweiligen Inflationsrate. So lang zum Beispiel die Inflationsrate in Deutschland im Jahr 2007 bei 2,3 Prozent. Der durchschnittliche Zinssatz eines Tagesgeldkontos betrug hingegen im gleichen Zeitraum in etwa 2,72 Prozent. Ein ganz ähnliches Bild bot sich den Anlegern im Jahr 2002. Bei einer Inflationsrate von 1,5 Prozent konnten die meisten privaten Anleger von Tagesgeldzinsen profitieren, die im Schnitt bei 2,8 Prozent lagen.


Anders als bei Geldanlagen wie Wohnimmobilien oder Gold gibt es beim Tagesgeldkonto keinen Tauschwert. Als sicherer Schutz vor Inflation besitzt das Tagesgeldkonto gegenüber den genannten Geldanlagen dennoch entscheidende Vorteile. Denn Wertverluste sind hier ausgeschlossen und zudem können Anleger mit regelmäßigen Zinsgutschriften auf ihrem Tagesgeldkonto rechnen. Hierbei orientieren sich die Zinssätze in den meisten Fällen am so genannten Leitzins.

Dauerhafte Verfügbarkeit

Ein weiterer Vorteil des Tagesgeldkontos besteht in der Liquidität, die diese Geldanlage den privaten Sparern bietet. Anders als bei anderen Anlageformen kann der Anleger beim Tagesgeldkonto jederzeit über sein Geld verfügen, ohne dass dafür Gebühren oder ähnliche Kosten anfallen.

Bei allen genannten Vorzügen von Tagesgeldkonten gibt es bei dieser Geldanlageform auch Aspekte, die als Nachteile empfunden werden können. So besteht beim Tagesgeldkonto zum Beispiel nicht die Möglichkeit, das Geld in Bar abzuheben. Zwar ist es täglich verfügbar, muss jedoch zunächst auf ein so genanntes Referenzkonto überwiesen werden, von dem es abgehoben werden kann. Mit einer Überweisungszeit von einem bis zu drei Tagen kann es also eine gewisse Zeit dauern, bis das Geld tatsächlich abgehoben werden kann.


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