Verluste beim Tagesgeld

24.01.2011 admin Allgemein 0 Kommentare

Eigentlich legt man sein Geld ja an, um Gewinne zu machen. Und nirgendwo ist das Geld flexibler angelegt als auf einem Tagesgeldkonto. Doch derzeit befinden sich die Zinsen für diese Anlageform in einem absoluten Dauertief und macht den Anlegern das Leben schwer.

Nichts bleibt übrig

Der größte Aufreger bleibt zur Zeit, dass die Zinsen teilweise so niedrig sind, dass nach Abzug der Inflationsrate von derzeit immerhin 1,7 Prozent dem Anleger sogar ein Verlust entsteht. Das heißt es bliebt an absolutem Wert des angelegten Geldes, nachher weniger übrig, als man eingezahlt hat. Selbst wenn die Zahlen noch die selben sind oder sogar eine höhere Summe beziffern, das Geld ist weniger wert. Sind die Zinsen zu niedrig reichen sie nicht aus, um diesen Wertverlust wett zu machen, sondern werden ihrerseits einfach aufgefressen.

Lockangebote der Banken

Zurzeit überschlagen sich die Banken mit scheinbar verlockenden Angeboten für Kunden die sich für Tagesgeld Konten interessieren. Startguthaben und Zufriedenheitsgarantie sind zum Beispiel solche Lockangebot. Zwischen zehn und fünfzig Euro Startguthaben werden geboten und die Zufriedenheitsgarantie versichert dem Kunden, dass er eine Art Schmerzensgeld von immerhin fünfzig Euro erhalte, wenn er das Konto nach drei Monaten nicht mehr wolle. Natürlich an eine lange Liste von Bedingungen geknüpft. Die Banken sollten das so verschwendete Geld vielleicht lieber in langfristig bessere Zinsen für den Kunden investieren. Dann käme der Zulauf an Kunden wohl ganz von selbst. Schon längst sind die Leitzinssätze schon wieder so weit gestiegen und die Krise soweit überwunden, dass die Häuser sich das leisten könnte. So bleibt das Geld der Kunden aber wahrscheinlich eher unter dem Kopfkissen.

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