Deutschland spart wieder

11.06.2010 admin Sparen 0 Kommentare

Die Nachrichten sind im Moment voll davon. Alle müssen sparen! Der Bund muss sparen, die Länder sollen den Gürtel enger schnallen und den Kommunen steht das Sparschwein sowieso schon lange auf den Füßen. Kein Cent soll überflüssig ausgegeben werden, die Taschen werden zugenäht, der Igel in die Geldbörse gepackt.

Die Zeiten in denen den Bürgern und Konsumenten das Geld locker in der Tasche saß,sind schon längst vorbei, inzwischen ist kaum noch jemand bereit große Investitionen zu tätigen. Keiner vertraut mehr darauf, dass das Geld schon irgendwie wieder reinkommt, denn selbst wer einen festen Job hat, kann sich nicht sicher sein, wie lange sein Arbeitsplatz noch sicher ist.

Natürlich ruft das auch beim einzelnen Bürger Reaktionen hervor und Ängste wach. Das Bedürfnis die eigenen Finanzen zu ordnen und sein Geld zusammen zu halten, steigt angesichts der zahlreichen Kürzungen und Abstriche im Berliner Sparpaket. Der Blick auf die Zukunft ist voller Sorge – was wenn immer weiter gekürzt wird? Die Lösung liegt auf der Hand. Sparen!

 

Eigene Vorsorge wird immer wichtiger

Das IMWF (Institut für Management und Wirtschaftsforschung)veröffentlichte vor kurzem eine Studie, aus der hervor ging, dass sechzig Prozent der Deutschen vor haben im nächsten Jahr Geld zu sparen und anzulegen. Und das trotz der miserablen wirtschaftlichen Situation in vielen deutschen Haushalten.Dabei sind die Anlageformen sehr divers, jedoch ist die Risikobereitschaft auch hier deutlich gesunken.Aktienpaket und Spekulationen haben deutlich an Popularität eingebüßt. Sie gelten den Meisten als zu unsicher und haben, spätestens seit der weltweiten Finanzkrise einen schlechten Ruf. Nur jeder Zehnte investiert sein Geld auf diese Art.

 

Tagesgeld ganz oben

Die Anlage von Ersparnissen in Form von Tagesgeld erfreut sich dabei der größten Beliebtheit. Etwas über 29 Prozent der Anleger setzt auf die Anlageform Tagesgeld. An zweiter Stelle steht das gute alte Sparbuch, das aufgrund seiner eher unflexiblen Form und den nicht wesentlich höheren Zinserträgen hinter dem Tagesgeld nur 14 Prozent der Anleger für sich gewinnen kann.

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