Private Altersvorsorge

13.11.2009 admin Altersvorsorge 0 Kommentare

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung, Alexander Gunkel, hat für die Rentner des Landes keine guten Nachrichten. Denn die Anzeichen lassen vermuten, dass es für unsere Renter in den nächsten Jahren mindesten zwei Nullrunden geben wird.

Mitte des Jahres noch sah es anders aus. Die Erhöhung der Renten vom 1. Juli 2009 hat den Rentnern einen Grund zur Zuversicht gegeben. Viele erhoften sich wohl, dass es nun so weitergehen würde. Doch das war allem Anschein nach eine Fehleinschätzung. Inzwischen häufen sich die Hinweise darauf, dass es nächstes Jahr auf jeden Fall eine Nullrunde geben wird. Schuld daran sind unter anderem die sinkenden Löhne. Gleichzeitig sinken nämlich die Beitragszahlungen in die gesetzlliche Rentenversicherung. Da eine Besserung nicht in Sicht ist, wird es auch im Jahr 2011, laut Gunkel, eine weitere Nullrunde geben.

Solche Aussichten, sollten alle dazu anspornen sich mit der Frage einer privaten Vorsorge zu beschäftigen. Denn im Gegensatz zu früheren Generationen, die sich auf ihre gesetzliche Rente verlassen konnten, sieht es für uns immer finsterer aus. In der Versorgung entstehen Lücken und die Nullrunden, die heute noch zu den Ausnahmen gehören, sollen in Zukunft eher zur Regel darstellen. Was aber soll man tun, wenn das Geld als Rentner knapp wird? Ein Nebenverdienst ist zwar denkbar und auch möglich, doch es haben lange nicht alle Rentner die Kraft, im hohen Alter noch arbeiten zu gehen. Was bleibt ist also eine private Vorsorge wie zum Beispiel die Riester Rente. Sie wird Staatlich gefördert und kann in Zukunft ausschlaggebend dafür sein, ob man seine Rentenzeit in Armut verleben muss oder nicht.

0 Kommentare

Kommentar verfassen