Anleger setzen weiterhin auf Tagesgeld

24.06.2009 admin Allgemein 1 Kommentar

Die Mehrheit der Deutschen will trotz der Krise nichts an ihrem Sparkurs ändern und weiterhin auf sichere Anlagen wie Tagesgeldkonten setzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die vom Finanzportal „FinanceScout24“ durchgeführt wurde.
70 Prozent der Befragten gaben an, sich auch in der Finanzkrise ein finanzielles Polster anlegen zu wollen und dafür auf bewährte Mittel zurückzugreifen. Unter den jüngeren Anlegern ist die Nervosität gemeinhin etwas größer als bei älteren und folglich denken in der jüngeren Altersgruppe auch mehr Bürger über einen Wechsel ihrer Strategie nach. Vollzogen haben einen solchen aber insgesamt gerade einmal sechs Prozent.
Die zentralen Kriterien sind mit Blick auf diese Ergebnisse nach wie vor Sicherheit und eine schnelle Verfügbarkeit der Einlagen. Daher ist es folgerichtig, dass Anlageformen wie das Tegsgeld oder Festgeld sowie auch das klassische Girokonto noch immer zu den beliebtesten Spardeponien zählen.
Des Weiteren ist ein Unterschied zwischen den Geschlechtern festzustellen: Während Frauen eher auf konservative Strategien setzen und somit auch das altgediente Sparschwein zu den wichtigsten drei Anlagemöglichkeiten zählen, gehen Männer insgesamt ein etwas höheres Risiko und setzen teilweise auf riskantere, aber auch chancenreichere Investmentfonds.
In einer Presseerklärung kommentiert Dr. Errit Schlossberger, CEO FinanceScout24, die Ergebnisse: „Die Flexibilität steht bei den Verbrauchern augenscheinlich ganz oben, das spricht für eine gewisse Verunsicherung.“ Anleger sollten aber Tages- und Festgeld dem Sparschwein oder dem Kopfkissen vorziehen, da die Renditen „angesichts der aktuellen Inflationsrate durchaus lukrativ“ seien, so Schlossberger.

1 Kommentare

Kommentar verfassen